Seit der Gründung im Jahre 1911 hat sich BLD Bach Langheid Dallmayr auf das Versicherungs- und Haftungsrecht spezialisiert. Heute beraten rund 220 Anwälte insbesondere nationale und internationale Versicherungsunternehmen und Finanzdienstleister. In Haftungsfragen vertreten wir Mandanten aus Industrie, Gewerbe und Handel ebenso wie Unternehmensleiter, Freiberufler und Privatpersonen.
Wir stehen für hochwertige und kosteneffiziente juristische Beratung bei hoher Datensicherheit und einem ausgeprägten Verständnis für die Probleme der Mandanten und die Besonderheiten der Versicherungsbranche. Denn: Die erfolgreiche Umsetzung Ihres Anliegens ist unser Fokus!
Niederländische Tochtergesellschaften sind regelmäßig in deutschen D&O-Policen mitversichert. Dabei kann auf einen D&O-Schadenfall niederländisches Haftungsrecht Anwendung finden, während der Versicherungsvertrag auf deutsches Recht zugeschnitten ist. Daan Spoormans stellt fünf "Need-to-knows" für deutsche D&O-Versicherer vor, die niederländische Risiken mitversichern, und schließt mit fünf praktischen Underwriting-Checks.
BLD Spotlight – Bedeutung von Fach- und Gebrauchsinformation für die Arzneimittelhaftung
Im neuen Beitrag unserer "BLD Spotlight"-Reihe beleuchtet Dr. Martin Lomb, LL.M. die Voraussetzungen der Haftung wegen unzureichender Arzneimittelinformation und zeigt anhand der Rechtsprechung auf, welche Bedeutung den Beweiserleichterungen bei der Kausalität zukommt und wo deren Grenzen liegen.
BLD Spotlight – Arglistanfechtung in der D&O-Versicherung
Jan Kordes, LL.M. und Dr. Tillmann P. Rübben, LL.M. beleuchten die Anfechtung des D&O-Versicherungsvertrages wegen arglistiger Täuschung sowie die (Un-)wirksamkeit von Severability-Klauseln und deren Auswirkungen auf gutgläubige Versicherte.
Die Transparenzpflichten des Art. 50 KI-VO sind seit dem 02.08.2026 anwendbar. PD Dr. Dominik Schäfers LL.M. und Dr. Jonathan Prill beleuchten, welche neuen Anforderungen sich hieraus für Versicherungsunternehmen ergeben und welche Risiken Versicherungsnehmern drohen können, die gegen diese Pflichten verstoßen.
Kann eine Nachhaltigkeitsaussage einen Sachmangel begründen? Im neuen Artikel unserer "BLD Spotlight"-Beitragsreihe geht Florian Wegmann, LL.M. der Frage nach, inwieweit Äußerungen im Rahmen der kapitalmarktrechtlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung einen Sachmangel begründen können und welche Haftungsszenarien und Deckungsfragen sich für Haftpflichtversicherer hieraus ergeben können.
BLD Spotlight – Automatisierte Belegprüfung und Betrugsaufklärung
Automatisierte Belegprüfung gewinnt in der Versicheruntswirtschaft zunehmend an Bedeutung, unter anderem zur Erkennung von möglichen Manipulationen. Dr. Tobias Britz und Tim Brauer, LL.M. richten das BLD-Spotlight auf konkrete Herausforderungen, die in datenschutzrechtlicher Hinsicht mit dem Einsatz entsprechender Systeme verbunden sein können.
BLD Spotlight – Neubau von Rechenzentren: Öffentlich rechtliche Vorgaben und zivilrechtliche Herausforderungen
Der Ausbau von Rechenzentren gehört zu den zentralen Infrastrukturprojekten der Digitalisierung. Im Fokus stehen häufig Energiebedarf, Flächenverbrauch, Netzanschlüsse oder Cybersecurity. Weniger im Blick sind die baurechtlichen und sonstigen öffentlich-rechtlichen Anforderungen, die bereits bei der Standortwahl relevant werden und die späteren Planungs- und Haftungsrisiken prägen können. Dieser Frage widmen sich Dr. Jendrik Böhmer, LL.M. und Johannes Scheiding in einem neuen Beitrag unserer „BLD-Spotlight“-Reihe.
BLD Spotlight – Der Londoner Markt und die Straße von Hormus: (K)eine Deckung für geopolitische Eskalationen?
Der US-Iran Krieg und seine Auswirkungen in der Straße von Hormus führen derzeit vor Augen, dass geopolitische Risiken in der Industrieversicherung (ob in Seeversicherungen, Political Violence-Deckungen etc.) selten dort Halt machen, wo die jeweiligen Sparten- und Klauselgrenzen verlaufen. Für Versicherungsnehmer/-makler und Versicherer stellt sich vor allem die Frage, welcher Deckung Risiken in Zeiten des Krieges zuzuordnen sind.
Grote und Finkel stellen Rechtsprechung zum VVG aus dem ersten Halbjahr 2026 vor
Die Kölner BLD-Partner Dr. Joachim Grote und Bastian Finkel haben im Rahmen ihrer fortlaufenden Reihe in der NJW 2026, 2303 ff. eine Rechtsprechungsübersicht zum Versicherungsvertragsrecht im ersten Halbjahr 2026 veröffentlicht.
Am 06. November 2026 findet an der TH Köln das 3. Kölner Sachversicherungsforum statt. Neben dem Kölner BLD-Partner Prof. Dr. Dirk-Carsten Günther werden folgende hochkarätige Referentinnen und Referenten teilnehmen, und zwar (in alphabetischer Reihenfolge):
• Oliver Hauner, Leiter Sach- und Technische Versicherung, Cyberversicherung, Schadenverhütung, Statistik, GDV
• Aylin Hesse, LL.M, Risk Consultant bei MRH Trowe
• Dr. Philipp Horsch, Vorstand Sach Firmen/Freie Berufe HDI
• Florian Knackstedt, Vorstand S-Direkt, andsafe & ProTect sowie Bereichsleiter Geschäftsfeld Privatkunden in der Provinzial Holding
• Prof. Dr. Torsten Oletzky, ivwKöln
• Christine Raasch, Sales Managerin für KI-Services bei der Domcura AG
• Stephen Rehmke, Vorstand Bund der Versicherten e. V.
• Stefan Rosenowski,, Geschäftsführer Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft e. V.
• Marianne Voigt, Vorsitzende Richterin am Kammergericht Berlin
Anmeldungen sind ab sofort möglich. Aufgrund der sehr hohen Nachfrage bei den ersten beiden Sachversicherungsforen und den „nur“ 220 Plätzen empfehlen wir eine zeitnahe Anmeldung zu dieser im übrigen kostenlosen Veranstaltung.
Weitergehende Informationen zum 3. Kölner Sachversicherungsforum und der Anmeldemöglichkeit finden Sie hier >>
Online
09:30 Uhr
Der Kölner BLD-Partner Dr. Udo Abel gehört am 10. November 2026 zu den Referenten des Seminars „Private Unfallversicherung kompakt - Grundlagen, Rechtssicherheit und Kompetenz in der Schadenbearbeitung“, das das VersicherungsForum online anbietet.
Die private Unfallversicherung trägt als wesentlicher Bestandteil zur sozialen Absicherung bei Verletzungen unter anderem mit bleibenden Folgen bei. Keine andere Versicherung schließt in gleicher Weise alle organischen Verletzungen "rund um die Uhr" ein. Wartezeiten für den Versicherungsschutz gibt es nicht und jüngere Menschen erhalten zu relativ geringen Beträgen einen sehr weitreichenden Schutz. Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung ist die Leistung hierbei nicht an das Einkommen gebunden.
Um Schadenfälle korrekt und zugleich gerecht bearbeiten zu können, benötigen Mitarbeitende in der privaten Unfallversicherung sowohl juristisches Grundwissen als auch Kenntnisse über gesundheitliche Zusammenhänge. Hierzu gehören die Tatbestandsmerkmale des Unfalls nach den AUB, die Prüfung von Kausalität und möglichen unfallfremden Faktoren, von Ausschlüssen und Beweislastregeln sowie dem Vorliegen von Invalidität als Voraussetzung für eine Versicherungsleistung. Ziel des Seminars ist es, grundlegende Kenntnisse zur privaten Unfallversicherung sowie zu den rechtlichen Rahmenbedingungen näherzubringen – praxisnah und anwendungsorientiert. Das Seminar berücksichtigt die komplette höchstrichterliche Rechtsprechung und stellt diese vor. Dadurch eignet es sich auch zur Auffrischung bereits vorhandener Kenntnisse.
In einem Online-Seminar am 10. November 2026 mit dem Titel „Sachversicherung aktuell: Rechtsprechung, Risiken und Deckungstrends - Cyber, Allgefahren, Bestleistung – was moderne Policen leisten müssen“ werfen die Referierenden einen fundierten und praxisorientierten Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Sachversicherungsrecht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf modernen Deckungserweiterungen wie Cyber- und Internetrisiken, unbenannten Gefahren, Allgefahrendeckungen und Bestleistungsgarantien. Diese Themen betreffen längst nicht mehr nur Spezialpolicen, sondern finden zunehmend Eingang in die Breite des Marktes.
Die Sachversicherung steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Digitalisierung, Klimarisiken, smarte Technik und neue Leistungsversprechen fordern die etablierten Deckungskonzepte heraus. In diesem kompakten Halbtagesseminar beleuchten die Referierenden praxisnah, wo klassische Policen an ihre Grenzen stoßen – und wie moderne Deckungserweiterungen neue Chancen eröffnen. Doch moderne Produkte bringen nicht nur neue Chancen, sondern bergen auch Risiken. So erläutert der Kölner BLD-Partner Dr. Florian Höld unter dem Stichwort „Mehr Deckung, mehr Risiko?“ wie Cyber- und Internetrisiken, unbenannte Gefahren, Allgefahrendeckungen und Bestleistungsgarantien den Markt verändern. Zudem bietet das Seminar einen kompakten Überblick über die aktuelle höchstrichterliche und obergerichtliche Rechtsprechung zur Sachversicherung. Die Referierenden geben Einblicke in zentrale Urteile, veranschaulichen neue Argumentationslinien der Gerichte und zeigen, worauf es im Schadenfall rechtlich ankommt.
Die Online-Veranstaltung vermittelt das Handwerkszeug, das für die Praxis im Bereich der Sachversicherung notwendig ist: aktuelle Urteile und die neuen Trends am Markt – kompakt und verständlich aufbereitet.
Am 12. November 2026 bietet das VersicherungsForum das Online-Seminar mit dem Titel „Betrugserkennung 2.0 in der Kfz-Versicherung - Aktuelle Rechtsprechung und Unfallmanipulation“ an.
Manipulierte und provozierte Unfälle, fingierte Entwendungen, komplexe Vorschadenkonstellationen: Die Betrugserkennung in der Kraftfahrtversicherung stellt Schadenabteilungen, Juristen und Fachleute vor wachsende Herausforderungen – zumal Cyberkriminalität, Datenschutz und neue Beweisfragen die Fallbearbeitung zunehmend komplexer machen.
Dieses Vertiefungsseminar mit der Münchener BLD-Partnerin Friederike de Biasi richtet sich an Teilnehmende, die ihr juristisches Handwerkszeug zur Kfz-Betrugsabwehr gezielt ausbauen möchten. Im Mittelpunkt steht die aktuelle Rechtsprechung zur Unfallmanipulation, analysiert anhand einer breiten Fallauswahl, die typische wie auch anspruchsvolle Betrugskonstellationen abdeckt. Ein eigener Schwerpunkt widmet sich den Themen Cyberkriminalität, Datenschutz und Beweisfragen im Kontext der Unfallmanipulation. Die juristische Perspektive steht dabei durchgehend im Vordergrund – von der Einordnung aktueller Rechtsprechung über die Bewertung von Plausibilitäts- und Kompatibilitätsfragen bis hin zu komplexen Fragen der Beweisführung. So gewinnen die Teilnehmenden mehr Sicherheit darin, auffällige Schadenfälle in der Kfz-Versicherung rechtlich fundiert zu bewerten und Betrugskonstellationen strukturiert einzuordnen.
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