Seit der Gründung im Jahre 1911 hat sich BLD Bach Langheid Dallmayr auf das Versicherungs- und Haftungsrecht spezialisiert. Heute beraten rund 220 Anwälte insbesondere nationale und internationale Versicherungsunternehmen und Finanzdienstleister. In Haftungsfragen vertreten wir Mandanten aus Industrie, Gewerbe und Handel ebenso wie Unternehmensleiter, Freiberufler und Privatpersonen.
Wir stehen für hochwertige und kosteneffiziente juristische Beratung bei hoher Datensicherheit und einem ausgeprägten Verständnis für die Probleme der Mandanten und die Besonderheiten der Versicherungsbranche. Denn: Die erfolgreiche Umsetzung Ihres Anliegens ist unser Fokus!
BLD Spotlight – Arglistanfechtung in der D&O-Versicherung
Jan Kordes, LL.M. und Dr. Tillmann P. Rübben, LL.M. beleuchten die Anfechtung des D&O-Versicherungsvertrages wegen arglistiger Täuschung sowie die (Un-)wirksamkeit von Severability-Klauseln und deren Auswirkungen auf gutgläubige Versicherte.
Die Transparenzpflichten des Art. 50 KI-VO sind seit dem 02.08.2026 anwendbar. PD Dr. Dominik Schäfers LL.M. und Dr. Jonathan Prill beleuchten, welche neuen Anforderungen sich hieraus für Versicherungsunternehmen ergeben und welche Risiken Versicherungsnehmern drohen können, die gegen diese Pflichten verstoßen.
Kann eine Nachhaltigkeitsaussage einen Sachmangel begründen? Im neuen Artikel unserer "BLD Spotlight"-Beitragsreihe geht Florian Wegmann, LL.M. der Frage nach, inwieweit Äußerungen im Rahmen der kapitalmarktrechtlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung einen Sachmangel begründen können und welche Haftungsszenarien und Deckungsfragen sich für Haftpflichtversicherer hieraus ergeben können.
BLD Spotlight – Automatisierte Belegprüfung und Betrugsaufklärung
Automatisierte Belegprüfung gewinnt in der Versicheruntswirtschaft zunehmend an Bedeutung, unter anderem zur Erkennung von möglichen Manipulationen. Dr. Tobias Britz und Tim Brauer, LL.M. richten das BLD-Spotlight auf konkrete Herausforderungen, die in datenschutzrechtlicher Hinsicht mit dem Einsatz entsprechender Systeme verbunden sein können.
BLD Spotlight – Neubau von Rechenzentren: Öffentlich rechtliche Vorgaben und zivilrechtliche Herausforderungen
Der Ausbau von Rechenzentren gehört zu den zentralen Infrastrukturprojekten der Digitalisierung. Im Fokus stehen häufig Energiebedarf, Flächenverbrauch, Netzanschlüsse oder Cybersecurity. Weniger im Blick sind die baurechtlichen und sonstigen öffentlich-rechtlichen Anforderungen, die bereits bei der Standortwahl relevant werden und die späteren Planungs- und Haftungsrisiken prägen können. Dieser Frage widmen sich Dr. Jendrik Böhmer, LL.M. und Johannes Scheiding in einem neuen Beitrag unserer „BLD-Spotlight“-Reihe.
BLD Spotlight – Der Londoner Markt und die Straße von Hormus: (K)eine Deckung für geopolitische Eskalationen?
Der US-Iran Krieg und seine Auswirkungen in der Straße von Hormus führen derzeit vor Augen, dass geopolitische Risiken in der Industrieversicherung (ob in Seeversicherungen, Political Violence-Deckungen etc.) selten dort Halt machen, wo die jeweiligen Sparten- und Klauselgrenzen verlaufen. Für Versicherungsnehmer/-makler und Versicherer stellt sich vor allem die Frage, welcher Deckung Risiken in Zeiten des Krieges zuzuordnen sind.
Grote und Finkel stellen Rechtsprechung zum VVG aus dem ersten Halbjahr 2026 vor
Die Kölner BLD-Partner Dr. Joachim Grote und Bastian Finkel haben im Rahmen ihrer fortlaufenden Reihe in der NJW 2026, 2303 ff. eine Rechtsprechungsübersicht zum Versicherungsvertragsrecht im ersten Halbjahr 2026 veröffentlicht.
BLD Spotlight – Aktuelle Reformvorhaben im Datenschutzrecht: Überblick über europäische und deutsche Initiativen
Die Europäische Kommission hat Ende vergangenen Jahres einen Vorstoß zur Anpassung der DSGVO gewagt, und auch der deutsche Gesetzgeber hat im Rahmen des angekündigten Reformpakets aus Juli 2026 politische Ziele für den Datenschutz formuliert. Die Zielrichtung beider Maßnahmen ist ähnlich, wenn auch – schon aufgrund der unterschiedlichen Kompetenzen – die konkret angedachten Maßnahmen und Mechanismen an unterschiedlichen Stellen ansetzen.
Die Energiewende verändert nicht nur die Energieversorgung Deutschlands, sondern auch das Risikoprofil privater Wohngebäude und gewerblich genutzter Immobilien. Insbesondere Brände, Überspannungsschäden oder Defekte an Batteriespeichern rücken in den Fokus der Versicherungswirtschaft. Christina Eckes und Dr. Florian Höld beleuchten im neuen "BLD Spotlight"-Beitrag, welche Auswirkungen Photovoltaikanlagen auf die Gebäudeversicherung haben.
Am 30. September 2026 findet das Online-Seminar des VersicherungsForums mit dem Titel „Aktuelles zur Elementarschadenversicherung - Naturgefahren, Rechtsprechung und Reformdebatten“ statt, bei dem der Kölner BLD-Partner Dr. Florian Höld als Referent mitwirkt.
In zwei Stunden bietet das Seminar einen kompakten Überblick über die rechtlichen Grundlagen, aktuelle Streitfragen und die Perspektiven für eine zukunftsfeste Absicherung gegen Naturgefahren. Höld beleuchtet hierbei die wichtigsten Elementargefahren und zeigt anhand aktueller Entscheidungen der Gerichte, wie sich die Rechtsprechung zum Versicherungsschutz entwickelt. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der hochaktuellen Debatte um die Einführung einer Elementarpflichtversicherung, er geht auf die unterschiedlichen Modelle ein und zeigt die politischen und juristischen Streitlinien auf.
Unter der Leitung und Moderation des Kölner BLD-Partners Dr. Martin Schaaf bietet das VersicherungsForum am 01. Oktober 2026 das Seminar „Lebensversicherung kompakt: Workshop für Grundlagen und Praxis - Praktische Bearbeitung relevanter rechtlicher Themen der Lebensversicherung“ an.
Das Präsenzseminar ist als interaktiver Workshop konzipiert. Im Sinne eines praxisnahen „Refreshs“ besprechen die Referierenden – unter Ihnen die Kölner BLD-Managing Associate Clara Zöll – zentrale Themen der Lebensversicherung. Zu jedem Themenblock stellen sie zunächst den rechtlichen Rahmen kompakt dar. Anschließend erarbeiten sie gemeinsam mit den Teilnehmenden praxisbezogene Fallbeispiele – mit dem Ziel, das Gelernte direkt anzuwenden und zu festigen. Sie sprechen hierbei insbesondere die Produktvielfalt in der Lebensversicherung, das Regelungssystem der §§ 150 ff. VVG, den versicherungsaufsichtsrechtlichen Rahmen, die vorvertraglichen Informationspflichten des Lebensversicherers, die vorvertragliche Beratung insbesondere bei fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen, aber auch Besonderheiten bei Lebensversicherungen auf fremde Leben, die Bedeutung des Versicherungsscheins, die Musterwiderrufsbelehrung und das „ewige“ Widerrufsrecht sowie den Vertragsabschluss Minderjähriger, die Beitragsfreistellung, den Rückkauf und Stornoabzug und die Überschussbeteiligung an. Auch die Fälligkeit der Versicherungsleistung, das Bezugsrecht und ein Wettlauf der Erben, die Leistungspflicht des Versicherers bei Selbsttötung, die praktische Bedeutung von Policenaufkäufern sowie die Prämienerhöhung, die Klauselersetzung und die Insolvenz des Versicherungsnehmers sind Themen der Veranstaltung.
Am 01. Oktober 2026 findet in Köln das Seminar des VersicherungsForums „Private Krankenversicherung (PKV) – Grundsatzfragen - Aktuelle Entwicklungen, Rechtsprechung und Praxisfragen“ unter der Leitung und Moderation des Kölner BLD-Partners Dr. Joachim Grote statt.
Die Private Krankenversicherung (PKV) steht unter spürbarem Veränderungsdruck – durch neue gesetzgeberische Impulse, dynamische Rechtsprechung sowie wachsende Anforderungen an Produkte und Prozesse. Diese Veranstaltung bietet eine kompakte, praxisorientierte Einordnung der maßgeblichen Entwicklungen und Rechtsfragen, die für Krankenversicherungsunternehmen derzeit besonders relevant sind.
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Gesetzgebungsvorhaben, zentrale Linien der Rechtsprechung sowie Grundsatzfragen mit Bedeutung für Vertrags- und Leistungsfragen in der PKV. Die Referenten, u.a. der Kölner BLD-Partner Dr. Alexander Beyer, beleuchten die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven – aus Sicht von Krankenversicherern, der Verbandsarbeit sowie der anwaltlichen Beratungspraxis. Sie behandeln zudem Themen an den Schnittstellen zwischen GKV und PKV, die in der Praxis regelmäßig Abgrenzungs- und Umsetzungsfragen auslösen. Sie beleuchten ferner weitere Praxisthemen der PKV, insbesondere rund um Vertrags- und Leistungsfragen. Die Teilnehmenden erhalten so eine fundierte Orientierung zu Entwicklungen, die die PKV aktuell und perspektivisch beschäftigen, und können daraus Konsequenzen für die eigene Praxis ableiten.
Wenn Versicherungsverträge von Zwangsvollstreckung oder Insolvenz betroffen sind, entscheidet ein belastbares Systemverständnis über die richtige rechtliche Einordnung und das sichere Vorgehen in der Praxis. Das Seminar am 01. Oktober 2026 in Köln vermittelt unter der fachlichen Leitung von BLD-Rechtsanwältin Eva Schönherr die zentralen Zusammenhänge zwischen Vollstreckungsrecht, Insolvenzrecht und der Behandlung von Versicherungsverträgen in diesen Konstellationen.
Nach der Begrüßung durch den Kölner BLD-Partner Dr. Tobias Britz gibt zunächst Schönherr einen einleitenden Überblick über die vollstreckungsrechtlichen Grundlagen einschließlich Fragen zum Pfändungs- und Überweisungsbeschluss. Anschließend stehen Fragen zur Insolvenzanfechtung und den insolvenzrechtlichen Anfechtungstatbeständen (§§ 130 InsO ff.) im Fokus, die in der Praxis sowohl für Versicherer als auch für Insolvenzverwalter eine wesentliche Rolle spielen. Darauf aufsetzend nehmen die Referierenden die aktuelle Rechtsprechung zur Insolvenz und Pfändung in der Lebensversicherung in den Blick, u.a. das BGH-Urteil vom 25. September 2025 (IX ZR 190/24) im Zusammenhang mit dem Pfändungs- und Insolvenzschutz eines umgewandelten Vertrags nach § 167 VVG i. V. m. § 851 c ZPO. Schönherr befasst sich anschließend in einem zweiten Vortrag mit Fragestellungen zur Rückdeckungsversicherung in der Insolvenz der GmbH, bevor der Kölner BLD-Partner Jan Kordes, LL.M. Haftpflichtversicherungsverträge in der Insolvenz des Versicherungsnehmers beleuchtet (unter anderem Auswirkungen der Verfahrenseröffnung / Adressat von Erklärungen, Kündigung des Versicherungsvertrags, Erfüllungswahlrecht des Verwalters), der in einem zweiten Vortrag zudem Erläuterungen zum Wissentlichkeitsausschluss in der D&O-Versicherung bei insolvenzrechtlichen Pflichtverletzungen bietet. Ein Vortrag zur Durchsetzung von Haftungsansprüchen (u. a. anhand von Arzthaftungsansprüchen) rundet das Programm des Seminars ab.
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