Seit der Gründung im Jahre 1911 hat sich BLD Bach Langheid Dallmayr auf das Versicherungs- und Haftungsrecht spezialisiert. Heute beraten rund 220 Anwälte insbesondere nationale und internationale Versicherungsunternehmen und Finanzdienstleister. In Haftungsfragen vertreten wir Mandanten aus Industrie, Gewerbe und Handel ebenso wie Unternehmensleiter, Freiberufler und Privatpersonen.
Wir stehen für hochwertige und kosteneffiziente juristische Beratung bei hoher Datensicherheit und einem ausgeprägten Verständnis für die Probleme der Mandanten und die Besonderheiten der Versicherungsbranche. Denn: Die erfolgreiche Umsetzung Ihres Anliegens ist unser Fokus!
BLD Spotlight – Welche Änderungen der KI-VO werden erwartet?
Künstliche Intelligenz (KI) bewegt die weltweite Versicherungswirtschaft. Zentrales regulatorisches Rahmenwerk ist dabei die KI-Verordnung (KI-VO). PD Dr. Dominik Schäfers LL.M. und Dr. Jonathan Prill gehen in diesem Beitrag der Reihe „BLD Spotlight“ auf die avisierten Änderungen der KI-Verordnung durch den sog. digitalen Omnibus ein und thematisieren die erwarteten Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft.
Zweitägiges Meeting zu Financial Lines und Vermögensschadenhaftpflicht
Erneut fand an unserem Kölner Standort ein zweitägiger internationaler Austausch zu aktuellen Entwicklungen in den Bereichen D&O und VH, mit einem besonderen Blick auf KI, Digatilisierung und Cyber, statt.
Im Rahmen des zweitägigen Industriehaftpflichtmeetings diese Woche in unserem Kölner Büro wurden zahlreiche aktuelle Fragestellungen aus Wissenschaft und Praxis diskutiert.
BLD Spotlight – Kumulrisiken und Elementarschäden: Die Rechtsprechung zu Sturmflutereignissen im Fokus
Die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterereignisse rückt die Elementarschadenversicherung immer stärker in den Fokus. Insbesondere an Küsten, Meeresarmen, Förden und Flussmündungen und in tidebeeinflussten Gewässerbereichen stellt sich die Frage, ob eingetretene Schäden als versicherte Überschwemmung anzusehen sind oder ob sie unter den vereinbarten Risikoausschluss fallen, wonach „Schäden durch Sturmflut“ nicht versichert sind. Mit seinem Urteil vom 26. Februar 2020 (IV ZR 235/19; mit krit. Anm Günther in NJW 2020, 1476 ) befasste sich der Bundesgerichtshof mit dem Risikoausschluss. Das aktuelle Urteil des OLG Schleswig vom 4. Mai 2026 (16 U 83/25) zeigt zugleich, dass die konkrete Anwendung dieser Grundsätze weiterhin erhebliche Auslegungsfragen aufwirft. BLD-Partner Prof. Dr. Dirk-Carsten Günther und BLD-Partnerin Christina Eckes stellen die Entscheidungen vor.
BLD-Partner Björn Seitz und Jan Kordes in Luxemburg vor dem EuGH
Am 17.06.2026 haben die beiden BLD Partner Björn Seitz und Jan Kordes in Luxemburg vor dem EuGH zu der Frage verhandelt, ob europäisches Wettbewerbsrecht nationalem Recht entgegensteht, das den Regress einer von einer nationalen Wettbewerbsbehörde verhängten kartellrechtlichen Verbandsbuße bei Geschäftsleitern ermöglicht.
Auch in diesem Jahr wurden zahlreiche Anwältinnen und Anwälte von BLD im Ranking "Deutschlands beste Anwälte 2026" von Best Lawyers und dem Handelsblatt für ihre herausragende Arbeit ausgezeichnet.
BLD Spotlight – Product Compliance im Wandel: Wenn Nachhaltigkeit über den Marktzugang entscheidet
Mit der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR, Verordnung (EU) 2024/1781) hat der europäische Gesetzgeber eine Verordnung erlassen, die Anforderungen an Produkte zur Förderung von Nachhaltigkeitszielen regelt. In Deutschland soll das erst kürzlich vom Bundestag beschlossene Ökodesign-Gesetz der Anpassung der nationalen Vollzugs- und Marktüberwachungsstrukturen an die neuen unionsrechtlichen Anforderungen dienen.
Welche haftungs- und deckungsrechtlichen Fragestellungen mit den neuartigen Nachhaltigkeitsanforderungen verbunden sind, beleuchtet BLD-Counsel Florian Wegmann in der aktuellen Ausgabe unserer Spotlight-Reihe.
BLD Spotlight – Bundesverwaltungsgericht schränkt Verwendung von Gesundheitsdaten für Vorsorge- und Präventionsprogramme ein – welcher Handlungsspielraum verbleibt?
Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat mit Urteil vom 06.03.2026 (Az. 6 C 7.24) zur Frage der Zulässigkeit der automatisierten Verarbeitung von Gesundheitsdaten von Versicherten für Vorsorge- und Präventivprogramme ohne Einwilligung entschieden. Dr. Alexander Beyer und Dr. Tobias Britz richten das BLD-Spotlight auf diese bedeutsame Entscheidung, die in der Praxis zu erheblichen Herausforderungen führen kann.
Am 16. September 2026 findet in Köln das Seminar des VersicherungsForums zu aktuellen Deckungs- und Haftungsfragen des Bau- und Architektenrechts statt.
Eine (Berufs-)Haftpflichtversicherung schützt die Architekten und Ingenieure im Schadenfall vor finanziellen Nachteilen, die im Extremfall sogar existenzgefährdend sein können. Dabei weist die (Berufs-)Haftpflichtversicherung der Architekten und Ingenieure gegenüber der Allgemeinen Haftpflichtversicherung zahlreiche Besonderheiten auf. Zunächst geben die Referenten einen Einblick in die Grundzüge und Besonderheiten der (Berufs-)Haftpflichtversicherung dieser Berufsgruppen und stellen Haftungsfälle der Architekten und Ingenieure im Verhältnis zu anderen Baubeteiligten aus der Versicherungspraxis vor. Im Anschluss nehmen sich die BLD-Partner Alexander Scalidis und Dr. Jendrik Böhmer, LL.M. der aktuellen Rechtsprechung zum Bau- und Architektenrecht an und zeigen aktuelle Trends und Tendenzen auf. Dabei vertiefen sie insbesondere thematische Schwerpunkte der aufgezeigten Rechtsprechungstendenzen und entwickeln Lösungen für die tägliche Anwendungspraxis.
„Medizinische Begutachtung im Rahmen der privaten Personenversicherung - Aktuelle Entwicklungen aus versicherungsmedizinischer, gutachtlicher und juristischer Perspektive“ lautet der Titel des Seminars, das das VersicherungsForum am 16. September 2026 in Köln anbietet.
Die medizinischen Gutachten sind in der privaten Personenversicherung häufig entscheidend für die Leistungsprüfung, die Leistungsbearbeitung und die Leistungsentscheidung. Umso wichtiger ist es, fehlerhafte Gutachten zu erkennen. Welche weiteren Begutachtungsformen - wie die Telebegutachtung - gewinnen heute an Bedeutung und was ist bei ihrer Anwendung zu beachten? Und wie beeinflussen moderne medizinische Behandlungsmethoden z.B. den Krankheitsverlauf schwerer Erkrankungen und die Einschätzung der beruflichen Leistungsfähigkeit? Diesen Fragen gehen die Referierenden, u.a. die Kölner BLD-Partnerin Anna Kristina Pruß, während dieses Tagesseminars nach.
Das interdisziplinäre Seminar vermittelt vertieftes Fachwissen zur strukturierten Gutachtenprüfung und medizinischen Begutachtung in der Personenversicherung. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Einblicke in moderne Behandlungskonzepte, juristische Verfahren, aktuelle Rechtsprechung sowie typische Fehler in medizinischen Gutachten. Die Referierenden präsentieren und diskutieren hierbei zahlreiche Beispiele aus der Rechtsprechung und der versicherungsmedizinischen Praxis. Zudem ordnen sie den Reha-Entlassungsbericht aus medizinischer und juristischer Perspektive ein – insbesondere im Hinblick auf seine Bedeutung für die Bewertung der Leistungsfähigkeit und die fallbezogene Leistungsprüfung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt außerdem auf medizinischen Innovationen wie modernen immunologischen Therapien und deren bahnbrechenden Effekten in der Rheumatologie sowie der Onkologie. Weitere Themen stellen aktuelle Erkenntnisse zu derzeit intensiv diskutierten Themen (insbesondere operative Therapie des Lymphödems, die „Abnehmspritze“ und das Post-COVID-Syndrom einschl. ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronic Fatigue Syndrom)) dar. Die Teilnehmenden erfahren Aktuelles zu Krankheitsbildern, Diagnostik, Therapie und Begutachtung der beruflichen Leistungsfähigkeit sowie der medizinischen Notwendigkeit unter Berücksichtigung aktueller Leitlinien.
Das Seminar des VersicherungsForums am 16. September 2026 in Köln zu aktuellen Entwicklungen und Rechtsfragen der Umwelthaftpflichtversicherung und Umweltschadenversicherung befasst sich mit der zivil- und öffentlich-rechtlichen Haftung und dem Versicherungsschutz bei eingetretenen und drohenden Umweltschäden.
Nach einem Blick auf die Grundlagen der Umwelthaftpflicht- und Umweltschadenversicherung u.a. durch den Dortmunder BLD-Partner Marcel Hohagen, LL.M. erörtern die Referenten neben dem aktuellen Thema „Ewigkeitschemikalien“ (PFAS) auch den Einfluss von Software (z.B. KI) und Softwarefehlern im Rahmen von Umweltschäden. Hierbei gehen sie auf die besondere Situation von Umweltschadenfällen als Langzeitschadenrisiken ein, die meist eine jahre- oder jahrzehntelange Bearbeitung erfordern und Sachbearbeitergenerationen in Industrie- und Gewerbeunternehmen, Versicherungsunternehmen, Versicherungsmakler und Sachverständige binden.
Die Referenten behandeln zunächst die Ausgangslage aus Sicht eines Sachverständigen hinsichtlich der Kontamination sowie der Frage der generellen Sanierungsfähigkeit. Im Anschluss widmet sich u.a. Hohagen dem Vorkommen von Ewigkeitschemikalien, wie PFAS, in der Praxis und der Handhabung im Rahmen der (auch internationalen) Schadenbearbeitung sowie dem Einfluss von Software (KI) und Softwarefehlern bei umweltrelevanten Anlagen. Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem Überblick über für die Umweltschadenbearbeitung relevante Entwicklungen in Literatur und Rechtsprechung.
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