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16.04.2020

Ein Vergessen zahlreicher Erkrankungen und ärztlicher Behandlungen bei Beantwortung der Gesundheitsfragen ist abwegig und unglaubhaft


AG Aachen, Urteil vom 5.9.2019 - 107 C 66/19

Bei der Beantwortung von Gesundheitsfragen im Rahmen der Antragsaufnahme zu einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung kann sich der Versicherungsnehmer nicht auf ein Vergessen berufen, wenn er Erkrankungen und ärztliche Behandlungen wegen Legalon, Hyperlipidädemie, Hepatopathie, AC-Gelenksarthrose, Impingement Syndrom, Supraspinatussehnenbeschwerden, manuelle Therapie, Überweisung zum Röntgen, Blutuntersuchung und Sinusbradykardie nicht angegeben hat. Dies ist abwegig und unglaubhaft.

Ansprechpartner
RAin Kirsten Konrad, Köln
kirsten.konrad@bld.de